Das DLS ist eine Client/Server basierte Lösung, wobei es grundsätzlich 2 Möglichkeiten gibt das DLS zu betreiben

VARIANTE 1: SERVER - VISCOM

Bei der Variante 1 (SERVER - VISCOM) wird der Datenbankserver von der Fa. VISCOM aus betrieben. der Vorteil für Sie:
  • Kein Betreiben eines eigenen Datenbankservers nötig. Wir sorgen für die Wartung der Datenbank, sowie Backup der Daten.
  • Sie verfügen automatisch ebenfalls über ein Webinterface und Mitarbeiter innerhalb und außerhalb Ihres Unternehmens können via Webbrowser auf Ihre Dokumente zugreifen.
  • Mitarbeiter außerhalb des Unternehmens, sowie Mitarbeiter die viel unterwegs sind können über Notebook und Handy (ab GPRS) jederzeit auf Ihre Dokumente zugreifen.
  • Es fallen keine Kosten für die Datenbankinstallation an.

Sie benötigen:

  • Gute Internetverbindung (ab ADSL)
  • DLS - Client - Der Client ist ein relativ einfach zu installierendes Programm und benötigt sehr wenig Ressourcen. ca 10 MB Hauptspeicher und ca 8 MB Festplattenkapazität.

ANMERKUNG: Sollten Sie sich zuerst für Variante 1 entscheiden, so ist es kein Problem zu einem späteren Zeitpunkt den Server in house zu verlagern. In dem Fall wird ganz einfach die Datenbank transferiert.

VARIANTE 2: SERVER - INHOUSE

Wenn Sie den Datenbankserver in house betreiben wollen, benötigen Sie einen Microsoft SQL - Server. Für Installationen bis maximal 25 gleichzeitig darauf zugreifende Clients kann der MSDE von Microsoft genommen werden der gratis aus dem Internet heruntergeladen werden kann. Ein weiters Limit ist, dass eine Datenbank maximal 2GB haben darf. Ab Microsoft SQL Server 2005 in der freien Version gilt ein Datenbanklimit von 4GB pro Datenbank. Natürlich benötigen Sie auch einen Server um diesen zu betreiben. Im allgemeinen kann der SQL - Server auf einen FileServer hinzuinstalliert werden, ohne die Leistung des FileServers zu beeinträchtigen. Der SQL server ist sehr speicherhungrig, sprich er nimmt sich alles an an Hauptspeicher, der zur Verfügung steht, aber zum einem kann bei den Einstellungen des SQL Servers definiert werden, wieviel Hauptspeicher des SQL Server maximal verwenden soll - zum anderen gibt er auch wieder Speicher frei, wenn andere Anwendungen Speicher benötigen.

Um das Webinterface zu betreiben benötigen Sie einen IIS, der aber ab Windows 2000 in jedem Betriebssystem integriert ist und sehr einfach aktiviert/installiert werden kann.

Für kleine bis mittlere Installationen fallen also keine weiteren Anschaffungskosten an. Bei größeren Installationen (ab 25 Clients) benötigt man noch eine Lizenz des MS SQL Servers 2000, die ab Euro 750 erhältlich sind.

Systemvoraussetzungen Windows - Clients:

  • MS Windows ab Windows 2000
  • MS Office ab Version 2000
  • benötigter Hauptspeicher ca 10-15 MB
  • benötigter Festplattenspeicher nach Installation ca 8 MB, wobei die Installation auf einem allgemein zugänglichen File-Server durchgeführt werden kann und für die einzelnen Benutzer nur eigene Initialisierungsdateien angelegt werden müssen.

Systemvoraussetzungen Nicht Windows - Clients:

  • Internetbrowser
  • MS Office ab Version 2000 oder OpenOffice zum lesen der Dokumente
  • Anmerkung: Benutzer, die nur lesend auf die Dokumente zugreifen müssen, können auch ohne den Windows Client über einen Internetbrowser zugreifen.

Technische Infos Server:

Serverseitig werden die Dokumente in einem MS SQL Server 2000 gespeichert
  • Festplattensytem serverseitig: Raid 5 mit 160 GB
  • Backup täglich ca 19:00
  • Sicherungskopie auf DVD wird nach Vereinbarung regelmäßig gebrannt
  • Anbindung Server: 4Gigabit upload / 2Gigabit download (von Clientseite aus gesehen)
  • Server werden von einer eigenen Box mit 2 NICs über die Linuxdistribution ipcop 1.4.13 (stand Freigabedatum des Dokumentes) abgesichert (http://sourceforge.net/projects/ipcop/)
  • Zugriff der Clients: erfolgt entweder über sql.viscom.co.at port 1733 – der port muss über die Firmenfirewall zugänglich sein oder kann auch über openVPN (http://openvpn.net/) erfolgen